4. Juli 2018

Ein Welpe kommt ins Haus

Wie wird er Teil der Familie? Bei Welpen gestaltet sich der Integrationsprozess etwas anders als bei einem erwachsenen Hund. Aber auch da gelten die „Top 3 – was braucht ihr Hund wirklich, um sich wohl zu fühlen„. Der erste Unterschied liegt insbesondere darin, dass ein Welpe sehr stark auf Körperkontakt angewiesen ist, den Sie ihm unbedingt gewähren sollten. Aber bedenken Sie: So süss dieses Fellknäuel auch sein mag: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Wenn Sie beobachten wie ein erfahrener, gut sozialisierter Hund auf einen Welpen reagiert, der neu ins Haus kommt, werden Sie staunen wie wenig Interesse er zeigt. Körperwärme und Nähe werden gestattet, alles andere wird zunächst nicht beachtet.

Der zweite Unterschied betrifft den Punkt Bewegung: Ein Welpe oder besser seine Gelenke müssen geschont werden, um späteren Gelenkproblemen vor zu beugen. Die Faustregel lautet: Pro Spaziergang maximal 1 Minute laufen pro Woche, die der Welpe alt ist. Beim Spielen wird die Zeit um die Hälfte reduziert. Und ganz wichtig: Den Welpen keine Treppen runter rennen lassen! Dennoch müssen Sie einen Welpen wesentlich öfter nach draussen bringen als einen erwachsenen Hund. Zumindest wenn er lernen soll, sich draussen zu versäubern und nicht innerhalb Ihrer vier Wände. „Oft“ heisst konkret: Ca. alle 2 Stunden, vor allem nach dem Essen, nach dem Schlafen und nach dem Spielen.